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Ein kleiner Jahresrückblick
30.12.2019 - 10:46

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu und wir wollen die Gelegenheit nutzen das Vergangene ein wenig Revue passieren zu lassen.

Los ging es mit der Unterstützung unserer Freunde vom Winterbrauchtum. Viele Mitglieder unserer Bruderschaft sind auch bei den "Karnevalsfreunden Hardterbroich" aktiv. Zusammen mit Mitgliedern der Gesellschaft und anderen Karnevalsjecken feiert man Karneval und praktiziert sozusagen Ganzjahresbrauchtum. 42 Mitglieder hatte die Gruppe in diesem Jahr. Ein echt starker Auftritt!

Direkt im Anschluss an den Karneval und immer am zweiten Samstag im März fand dann unsere Jahreshauptversammlung statt. Wenn man in der Bruderschaft mit entscheiden will, sollte dieser Tag Pflicht sein. Klar ist da viel Verwaltungskram abzuhandeln und eine Menge Zahlen und Daten werden kundgetan, aber auch wird die Richtung, in die sich unsere Bruderschaft entwickelt, dort festgelegt. Wichtige Dinge werden auf der JHV beschlossen und nicht, wie Viele denken, in dunklen Räumen durch den Vorstand. Auch ist die Zeit nach dem Versammlungsende oft ein Springbrunnen für neue Ideen, die gemütlich beim Bierchen , förmlich heraus sprudeln.

Im Mai war dann Masters Zeit. Viele glauben es nicht, aber auch gemeinsamer Sport ist ein Teil unseres Jahreskalenders. Zehn Mannschaften aus den verschiedensten Bruderschaften unserer Stadt spielten Fußball und nebenbei auch um den Klaus-Röder Gedächtnis Pokal. Sieger wurden unsere Freunde aus Holt, was anschließend auch ausgiebig gefeiert wurde.

Mitte Juni war dann auch schon wieder Schützenfestzeit. Traditioneller Start ist immer bei unseren Freunden in Geistenbeck, eine Woche bevor es bei uns losgeht. Gott sei Dank ist eine Freundschaft nicht von einem Tag abhängig, denn in diesem Jahr war unsere Abordnung eher dürftig. Ob das der richtige Weg ist Freundschaften zu pflegen, sollte sich jeder einmal in Ruhe überlegen.
Fronleichnam startete dann unsere eigene Kirmes. Auftakt machte der Schmückabend beim König, wofür wir uns hier nochmal bei unserem König Markus Fondermann und seiner Familie recht herzlich bedanken möchten.
Der Freitag begann mit dem Seniorennachmiitag, auf dem unsere Senioren viel Spaß an unserer Rundum - Betreuung fanden. Kirmes ist halt für alle da , Alter spielt hier keine Rolle. Spaß konnte man dann auch im Zelt haben. Die Band Klangstadt spielte auf und bereite denen , die den Weg zu uns gefunden hatten, einen wirklich schönen Partyabend.
Samstag spielte das Wetter ein Wenig verrückt. Warm ist ja ok, an die 40 Grad ist dann doch was viel des Guten. Wir machten das Beste draus und kehrten bei unseren Freunden vom Kleingartenverein Am Bungtbach ein. Schön im Schatten kann man auch Schützenfest feiern. Allerdings lässt sich kein Schütze die Parade nehmen, welche in diesem Jahr erstmals am Samstag stattfand. Vielleicht mussten sich ein paar Hardterbroicher noch an die neuen Zeiten gewöhnen, aber dieses Highlight an der Kirche , war auch in diesem Jahr wieder richtig gut besucht. Auch der anschließende Tanzabend, mache sagen auch Königsball, im Zelt ließ wenige Wünsche offen.
Sonntagmorgen - Zeit für Besinnung, Zeit für den Glauben. Auch wenn wir seit drei Jahren nur noch einen Wortgottesdienst halten können, ist dieser Handgemacht von Schützen für Schützen. Eine volle Kirche kann heutzutage nicht jeder vorweisen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei Gregor Lappessen für die Gestaltung des Wortgottesdienstes und einer einprägsamen und treffenden Predigt bedanken. Danke Gregor für deine wohl gewählten Worte.
Danach folgte wieder ein neuer Programmpunkt in unserem Kirmesablauf. Seit die Sozialholding mit ihrem Altenheim in Hardterbroich ansässig wurde, haben beide Seiten an einer wirkungsvollen und beständigen Zusammenarbeit mitgewirkt. Dies sollte nun mit einer Serenade im Hof des Altenheimes für jeden sichtbar gemacht werden. An den Gesichtern der Bewohner und des Pflegepersonals konnte man ablesen, wie sehr sie sich über diese Aufmerksamkeit freuten. Auch hatten sich viele Angehörige und Anwohner eingefunden um den Klängen der Kapellen zu lauschen. So gut wir bei den Senioren ankamen , so schlecht war der anschließende Familientag besucht. Ein eigens gebuchter Zirkus, Kinderschminken und vieles mehr lockten leider viel zu Wenige in unser Zelt. Schade zwar, aber kein Grund für uns am Konzept des Familientages und der damit verbundenen Öffnung für die gesamte Familie zu zweifeln.
Montag feiern wir uns dann beim Klompenball selber. Nicht das wir uns nicht über Besucher freuen würden. Im Gegenteil jeder ist herzlich eingeladen da zu sein , mitzufeiern und wie wir, einfach zu genießen. Der ganze Aufwand des Jahres muss ja auch mal belohnt werden und dafür ist der Klompenball einfach ideal. In diesem Jahr war Schwitzen mit DJ Yeti angesagt und was sollen wir sagen , selten so viele auf der Tanzfläche getroffen.

Gastbesuche sind wie bereits erwähnt ein Zeichen der Freundschaft und des Zusammenhalts. In Zeiten in denen Gemeinschaften wichtiger denn je geworden sind, sollte sich jeder aufrappeln hier ein Zeichen durch Anwesenheit zu setzen. Denn ansonsten ist man am Ende ganz allein. Damit dies nicht passiert besuchten wir auch unsere Freunde aus Hermges, Stadtmitte, Lürrip, Eicken und Venn. Danke für eure Einladung und Danke für eure Gastfreundschaft. Diesen Dank möchten wir auch an vielleicht neue Freunde aus Untereicken richten. Diese besuchten wir erstmals auf deren Vogelschuß und wurden mit offenen Armen empfangen. Wir freuen uns schon auf weitere gegenseitige Besuche.

Am dritten Wochenende des Septembers ist dann immer Zeit neue Majestäten zu finden. Auch in diesem Jahr gab es spannende Kämpfe um die Würde der Schülerprinz/-essin , des Prinzen/Prinzessin und auch des Königs bzw. der Königin.
Wir sind eine kleine Bruderschaft , aber in den letzten Jahrzehnten waren unsere Ämter immer besetzt. Daran wird sich auch 2020 nichts ändern. Alle Vögel fielen und alle Majestäten wurden gekrönt.
Vier Wochen später war nämlich schon Patronatsfest und damit verbunden die Krönung von Schülerprinzessin Nene Fondermann, Prinzessin Sarah Krause-Frenk und König Markus Fondermann. Das dies gebührend gefeiert werden musste ist selbstredend. Jeder der an diesem Abend anwesend war kann dies sicherlich bestätigen.

Den Abschluss des Schützenjahres in Hardterbroich bildete schon zum 5. Mal das Tannenbaumfest. Ein wunderschöner Baum , zwei Zelte und ein Pfarrheim - dazu frische Reibekuchen , Currywurst , Glühwein, Kakao und noch vieles mehr. Aber auch ein Bischof Nikolaus, der uns zusammen mit den Musikkameraden Mönchengladbach besuchte, durfte nicht fehlen. Alles zusammen mit einer fröhlich , besinnlichen Stimmung ließ das Jahr ausklingen und uns hoffnungsvoll auf das Jahr 2020 blicken.

Die St. Apollinaris Bruderschaft bedankt sich bei allen, die sich im vergangenen Jahr für unsere Bruderschaft, für unsere Ideale - Glaube Sitte Heimat, unsere Heimat Hardterbroich und unsere Gemeinschaft eingesetzt haben. Hoffentlich können wir auch 2020 auf Euch zählen und hoffentlich steckt ihr noch viele weitere an , es Euch gleichzutun.

M.S.


Marcel


gedruckt am 30.10.2020 - 02:24
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